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Eine Krebserkrankung ist nicht nur mit körperlichen Folgen, sondern unvermeidlich mit tiefgreifender Verunsicherung, Ängsten und Sorgen verbunden. Dies erschwert oft für Ärzte und Patienten gleichermaßen eine offene und hilfreiche Kommunikation. Den hohen kommunikativen Anforderungen an onkologisch tätige Ärzte stehen in Deutschland bisher nur vereinzelt Fort- und Ausbildungsangebote gegenüber.

Das multizentrische Projekt hat zum Ziel, ein einheitliches und effektives Trainingsprogramm für Ärzte in der Onkologie zu entwickeln, zu erproben und seine Effektivität wissenschaftlich zu untersuchen. Dabei soll an Standards angeschlossen werden, wie sie in anderen Ländern (z.B. England, Schweiz) bereits mit Erfolg etabliert sind. Die beteiligten Zentren sind auf nebenstehender Landkarte markiert, nähere Informationen und Ansprechpartner finden Sie unter Zentren.

Die Trainings sollen vor allem praxisrelevant sein, und onkologisch tätigen Ärzten in ihrem beruflichen Alltag nutzen. Sie orientieren sich an den konkreten Anliegen der teilnehmenden Ärzte und ermöglichen eingehende Lernerfahrungen mit effektiven didaktischen Methoden, durch praktische Übungen in kleinen Gruppen und mit kompetenten Trainern.
Damit ist nicht nur ein Zugewinn an kommunikativer Kompetenz, sondern auch eine spürbare Reduktion der beruflichen Belastung von Ärzten in der Onkologie zu erwarten.

Um die Wirksamkeit des Kommunikationstrainings KoMPASS empirisch nachweisen zu können, ist der Vergleich mit einer Kontrollgruppe von onkologisch tätigen Ärzten notwendig, die nicht am Training teilgenommen haben.

Diese Erhebung wird zurzeit als Online-Befragung durchgeführt unter www.kompass-o.de/umfrage.

Als Dankeschön können wir allen interessierten Ärzten nach Beendigung der Teilnahme ein persönliches Auswertungsprofil Ihrer berufsbezogenen emotionalen Belastung per Email zusenden.

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